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ZU DEM ADLER SPRACH DIE TAUBE:

„WO DAS DENKEN AUFHÖRT,

DA BEGINNT DER GLAUBE.“

„ZU RECHT“, SPRACH JENER.

„MIT DEM UNTERSCHIED JEDOCH

 

– WO DU GLAUBST,

DA DENK ICH NOCH.“

(LUDWIG ROBERT)

 

lange, eine sehr lange zeit war mein erster gedanke bei diesem gedicht: oh ja – wie viele von euch leben doch ein taubenleben? wissen ist macht und unwissenheit noch lange kein segen. ohne wissen kommen wir hier nicht so weit. mittlerweile denke ich ein wenig anders. zwar bin ich noch immer fest davon überzeugt, dass der richtige weg ist, informationen, die uns erreichen, zunächst zu überprüfen, anstatt sie sofort zu glauben. doch jetzt weiß ich, dass das denken uns nicht immer in die richtige richtung lenkt. es muss noch etwas anderes geben, worauf wir wieder mehr vertrauen müssen. etwa unsere intuition. oder eben den glauben. an etwas, was einem gut tut. letztendlich ist es wie immer die richtige mischung, die am meisten erfolg verspricht. wie auch immer – heute denke ich ab und an ist so ein bisschen taubenleben gar nicht mal so schlecht…

photo: by maria herz

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