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Schlemmen, schlafen, schmökern – damit das wunderbar klappt, habe ich hier ein paar Inspirationen zusammen gesammelt. Mit Wärmflasche ein schönes Buch lesen und Scones mampfen. Wie, wo und womit das am Besten geht, lest ihr am Besten selbst.

1. Eine Hommage an die Wärmeflasch‘

Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit gleicht das Ins-Bett-Gehen oft einem Spießrutenlauf: Ausziehen, ins Pyjama hüpfen und ab unter die Decke. Und das bitte im Affentempo, denn die Kälte wartet nur darauf, euch Gänsehaut zu machen. Leider auch im Bett: Es ist so bitterbösekalt, Gänsehaut und steife Nippel sind vorprogrammiert. Da hilft nur eins – Abhilfe verschaffen mit einer Wärmflasche! Seit die Bäume ihre Blätterkleider abgeworfen haben, ist die Wärmflasche ein Accessoire, das aus unserem Bett nicht mehr wegzudenken ist. Diese wohlige Wärme, wenn man abends völlig durchfroren ins Bett steigt, einfach herrlich!

Auf der Webseite von Günter Holtmann, einem passionierten Sammler kann man sich übrigens umfassend über die geschichtliche Entwicklung der Wärmspender informieren, die es übrigens bereits seit dem 15. Jahrhundert gibt. Schöne Wärmflaschen in Öko-Qualität findet ihr auch hier – auch toll als Weihnachtsgeschenk geeignet.

2. KunstLAB – Malen mit den Kleinen, wie die Großen

Letzten Winter überkam mich die Lust am Malen. Also stöberte ich in der Bibliothek nach kreativen, kinderkompatiblen (!) Malmöglichkeiten und stieß auf dieses tolle Buch von Stephanie Corfee. Gott, wie sehr hab ich mich in dieses Buch verliebt! In 52 Projekten lässt uns die Autorin in verschiedene Maltechniken eintauchen, ein jedes von einem zeitgenössischen Künstler oder Künstlerin inspiriert. Ich war so Feuer und Flamme, dass ich sogar nachts Motivation fand, um ein paar Bilder nachzumalen. Leider ist das Buch absolut vergriffen. Ich hoffe allerdings, dass irgendwann mal eine neue Auflage kommt, denn das Buch ist für alle verborgenen kreativen Mütter ein absolutes Must-Have! Bis dahin müssen wir es uns ganz oft ausleihen, ganz, ganz oft.

3. Ein Kinderbuch über ein ernstes Thema

Mit Kindern über ernste Themen reden ist eine Kunst. Aber nicht unmöglich. Das zeigt eindrucksvoll das Buch „Punkte“ von Giancarlo Macri und Carolina Zanotti. Es geht um Flucht, Fluchtursachen und wie man damit umgehen kann. Ein sehr schönes Buch, ganz simpel, ohne viel Schnickschnack und ohne viel Text sehr einfach erklärt, einfach hach, total toll.

4. Apropos Kinderbücher

Und wenn ich schon mal dabei bin, noch ein Buch, wofür mein Herz höher schlägt. Kennt ihr die Bücher von Oscar Brenifier, Jacques Després und Norbert Bolz? Über eins davon bin ich beim letzten Großstadt-Shopping gestolpert und mich daran erinnert, dass ich schon mal Bekanntschaft mit ihren Büchern gemacht habe. Damals ging es um das Thema Religion. In diesem Buch widmen sich die Autoren und Illustratoren dem Thema Gegensätze. Es geht um 12 philosophische Gegensätze, sehr schön in Szene gesetzt. So toll, dass das Buch mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter für „Deutscher Jugendliteraturpreis 2012“. Habs dann mal gleich mitgenommen und warte nun darauf, bis die Kids groß genug sind, um es mit mir zu lesen. Und bis dahin grübele ich mal alleine über die Gegensätze nach.

5. „Da gehen wir jetzt öfters hin!“ Naturkundemuseum Coburg

Endlich geschafft! Wir waren im Naturkundemuseum. Wollte ich schon immer mal hin, seit ich wieder in Coburg wohne. Kam immer wieder was dazwischen. Doch letztens war es dann soweit. Wir packten unsere Kinder (und noch ein paar fremde mit dazu, als Gesellschaft für den Großen) ein und machten uns auf den Weg. Toller Ausflug! Der kleine Mann hatte Möglichkeiten, sich lauftechnisch auszutoben, dabei im Vorbeirennen viele Tiere zu sehen, die er bisher nur aus Bilderbüchern kannte. In der Völkerkunde-Abteilung war es dann an mir, leuchtende Augen zu bekommen (wobei ich nicht so ganz mit deren Definition von Ethnologie einverstanden bin – aber das steht auf einem anderen Blatt).

Das tolle Angebot: Am Freitag nachmittag und Samstag vormittag ist der Eintritt umsonst. Ein schönes Café für einen krönenden Abschluss wäre noch eine Super-Ergänzung, das hätte ich mir noch gewünscht, aber aus Sicht der Kinder ist das Naturkundemuseum ein schönes Ausflugsziel für kalte und regnerische Tage. Daher ist es sicher – wir kommen wieder.

6. Die Strassenkünstlerin mit den vielen Mädchen – Effegi Illustrationen

Eine junge italienische Straßenkünstlerin sitzt an der touristenschwangeren Flaniermeile und geht ihrer Leidenschaft nach. Sie malt kleine Bildchen und verkauft sie gleich vor Ort. Sie tut es mit einer solchen Andacht und Leidenschaft, wofür sie brennt. Das musste honoriert werden, dachte meine Schwester und erwarb gleich ein paar ihrer schönen märchenhaften Bilder. „Bei diesem Bild musste ich an dich denken, Julia“ sagte sie. Seitdem schaue ich mir das an und frage mich, wie sie darauf kommt. Die anderen Bilder könnt ihr auf Instagram finden und zwar hier.

7. Scones zum Schluss

Nach dem Bananenbrot, dem ich die letzten Jahre sowas von verfallen war, kommt jetzt eine neue Leidenschaft aus dem Ofen: Ich backe nun Scones. Das tolle ist die Geschwindigkeit: Sie sind in Null-Komma-Nix gemacht, ihr braucht keine Butter weich werden lassen und man kann den Teig ohne liegen lassen gleich weiter verarbeiten. Einfach alle Zutaten in die Schüssel, Teig grob durchkneten und schwups, sind die Leckerteilchen im Ofen. Zudem kann man den Teig mit so vielen Zutaten aufpeppen – Nüsse, Beeren, Trockenobst. Und wenn ihr dazu ein leckeres Joghurt-Quark-Mascarpone-Topping vorbereitet, dann ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis vorprogrammiert. Meine letzte Variante – Scones mit Blaubeeren – war ein Genuß und hat keinen Tag überlebt. Na, Lust auf Nachmachen bekommen? Weitere leckere Rezepte findet ihr unter Anderem natürlich auf meiner (Werbuuung, freiwillig und unbezahlt) Lieblingsseite.

Achtung: Text enthält unbezahlte Werbung.

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