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belOng to yourself

Uff, dieses Mal war es schon ne Herausforderung, sich aufs Schlemmen und Schmökern zu konzentrieren, angesichts der Zustände im Home (Office). Und in der Welt erst! Doch genau jetzt ist es wichtiger denn je, positiv zu denken und Urvertauen (z.B. in das Universum?) zu haben. Für irgendwas sind die Dinge, die geschehen, gut. Wir werden’s früh genug erfahren. Und bis dahin eine Steinrose mehr pflanzen und dabei Häng Drummen.

1. Solidarität in Zeiten der Krise

Gemalte Regenbögen an Kinderzimmerfenstern, Nachbarschaftshilfe, erlassene Fitnessstudio-Beiträge, Gabenzäune für obdachlose Menschen – jedes Mal, wenn ich einen Beitrag im Fernsehen sah, im Radio hörte oder im Internet las, hat’s mir einen Kloß im Hals beschert. So dankbar und erleichtert war ich, zu sehen, wie riesig in schweren Zeiten bei vielen Menschen das Herz wird. Wir Menschen sind doch soziale Wesen 😀 Und bieten den Egoisten dieser Welt (die es natürlich auch gibt) entschlossen die Stirn. Bleibt bitte weiter so. Unbedingt!

2. Drei, zwei, eins – mein(s) Zuhause!

Apropos groß. Groß war auch der Stein, der vor Kurzem von meinem Herzen purzelte. Denn nach drei Jahren loser und einem Jahr intensiver Suche haben wir ihn gefunden: Unser Traumhaus! Adé die vielen adrenalinschwangeren Anschreiben („Sind wir die ersten? Kommen wir durch?“), die zig Besichtigungen am A… der Welt („Vielleicht reißt ja das Haus des raus…“), die detektivischen Katz-und-Maus-Gespräche mit windigen Immobilienmaklern („Nein, der Riss an der Wand, des muss so…“ – Vorbei das Karussell der Gefühle, Hoffnungslosigkeit, Wut, Ohnmachtsgefühle, Lethargie, Unentschlossenheit uvm. Jetzt kommt nur noch Vorfreude, Tatendrang und (positiver) Stress! Ja klar, ein paar Bammelgefühle bleiben natürlich, immerhin machen die ganz vielen Nullen im Kaufvertrag und die Vorstellung, für die nächsten drölfzig Jahre einen Bankkredit abbezahlen zu müssen, schon einen mulmig. Aber hey, think positive! Wird schon. Einzug ist im Sommer. Bis es soweit ist, ziehen wir uns noch eine Ladung Heimwerker-Tutorials (Kennt ihr ein paar gute?). Aber sagt, ist der Ausblick nicht herrlich?

3. Familienzuwachs, der vierte!

Nein, nein, nicht meins – da wir ja alle unter einem Dach leben, als extended Großfamilie sozusagen, zähle ich alle Kids zusammen. Seit ein paar Tagen beglückt uns nun ein kleines rosanes Mädchen mit ihrer Anwesenheit und bringt alle Augen zum Strahlen. Wirklich alle! Am Schönsten anzusehen ist es bei unseren Kleinsten. Wie die kleinen Geschwister und Cousins sich um das neue Familienmitglied scharren und es am Liebsten mit ins Kinderzimmer entführen möchten, um dort zu knuddeln, zu spielen und natürlich auch Dinge zu machen, bei der sich bei jeder Mama die Nackenhaare aufstellen. Aber da müssen sie sich noch ein wenig gedulden. Bis dahin heißt es: „Mama, Baby auch Arm!“

4. Home-Office, Mann!

„In meinem Job ist Home-Office nicht möglich“, sagte mein Mann stets. Er arbeitet in der Automobil-Branche. Dann kam die Pandemie. Und auf einmal wurde vieles möglich, was bis dato als unmöglich galt. Auch ihn schickte man an den heimischen Laptop. Und was soll ich sagen: Ich habe es genossen! Zwar war er, wie auch sonst, den ganzen Tag in seinem eilends eingerichteten „Büro“ am Tun und Machen. Dennoch sahen meine Kids und ich ihn öfters. Hier die Mittagspause, in der er mit seinem Großen eine Runde joggen ging. Dort ein Aufblitzen in der Küche, als er sich ein Glas Wasser holte. Und immer wieder ein flüchtiger Kuss, eine Umarmung mit seinen Kids. Allein dafür würd ich Home Office jederzeit bevorzugen.

5. Was aufs Ohr: Die Häng Dram

Muss ich noch etwas dazu sagen? Nö, eigentlich nicht. Entspannung pur! Dieses Instrument hat schon von Anfang an meine Aufmerksamkeit erregt und mein Herz im Nu erobert. Und auch heute, fast 20 Jahre nach ihrem Aufkommen, fasziniert mich dieser melancholische, und – ich kann’s einfach nicht anders sagen – überirdische Klang. Findet ihr auch?

6. Steinrosen statt Steingarten!

Da ich ja nun bald eine stolze Gartenbesitzerin sein werde, bis dahin aber nun wirklich nicht als die hellste Kerze auf der Gartentorte von mir reden machte – ich meine, ich habe es doch tatsächlich geschafft, einen Kaktus austrocknen zu lassen – habe ich da schon ein wenig Bammel davor, was mich nun alles erwartet. Ein Steingarten kommt mir aber nicht ins Haus, bzw. nicht davor! Ich meine, wer hat die denn erfunden? Und warum bitte?Die Flora und Fauna soll sich hier wohl fühlen, und wir Menschen dadrin eben auch. Und für den Anfang fange ich mit meinen Lieblingsrosen an – den Steinrosen.

7. „Hast du mal ’n Karton?“

„Denke nachhaltig!“ – das Motto liegt mir sehr am Herzen, und vielen von euch sicherlich auch. Zugegeben, einfach ist es nicht. Da muss man selbstkritisch sein, alte Gewohnheiten ablegen, sich selbst zurück nehmen. Fällt vielen Menschen schwer. Mir auch. Doch wichtig ist es, es immer wieder zu versuchen, und einen Schritt nach den anderen tun. Wir hier versuchen es aktuell damit, Verpackungsmüll, sprich Kartons, zu recyceln, oder upcyclen, oder whatever. Haben diesen als Malunterlage benutzt. Haben einen Tresor gebaut. Ich mein Seminarkonzept dadrauf erstellt. Sieht toll aus. (Also auf dem Karton :D) Sind gespannt, was uns sonst noch einfällt. Macht ihr auch Sachen aus Karton? Erzählt mal!

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