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belOng to yourself

Lust aufs Schlemmen, Schmunzeln, Schmökern und Staunen? Ich auch. Also habe ich euch hier ein paar Inspirationen zusammengefasst. Und mir. Und ich muss sagen – Pilze und Torten dominieren. Aber lest selbst!

1) Backe, backe Kuchen – ich meine, Torte!

Als ich mich damals entschied, mein Ich um die Facette der Ehefrau und Mutter zu erweitern, wusste ich nicht, dass ich damit gleichzeitig ein Leben ohne exzessive Koch- und Back-Experimente wählte. Zumindest war es mir nicht so bewusst, dass ich besonders die ersten zwei-drei Jahre so ziemlich wenig bis gar nichts gebacken kriegen werde, im wahrsten Sinne des Wortes! Denn gebacken habe ich leidenschaftlich gerne. Ob Kuchen, Muffins, Cake-Pops, Torten – das Internet ist voll von leckeren Backrezepten, Vor Allem auf meiner Lieblingsseite „lecker.de“ wurde ich stets fündig. Jetzt muss dieses Hobby erstmal ruhen. Jetzt muss es eher zackig und schnell gehen, solang das Baby schläft (falls es schläft, und wenn nicht, dann gibts auch keine Torten. Nicht mal Kuchen.). Hier kommt nun das Glück, in einem Mehrgenerationen-Haushalt zu leben und sich von Mutter mit Selbstgebackenem versorgen zu lassen. Wie zum Beispiel einer russischen Schmandtorte „Smetannik“, die einfach nur sündhaft lecker ist. Eine Variante davon gibt es übrigens hier.

2) Auf die Pilze, fertig, mampf!

Meine Mutter ist eine leidenschaftliche Pilzsammlerin. Übrigens: Angefixt wurde sie damals dadurch, dass ihre Oma sie stets mit in den Wald zum Pilzesuchen mitnahm. Und so ist es bis heute geblieben: Sobald der Regen aufgehört hat und die Sonne rausguckt, packt sie ihre Gummistiefel und den Korb ein und düst los in den Wald. Daher sieht die Speisekarte gerade ziemlich öhm, pilzlastig aus. Ein Beispiel? Pilzsuppe als Vorspeise, dazu gefüllte Blätterteigtaschen (natürlich mit Pilzen), und wer noch nicht genug hatte, bekommt noch eine Kelle von der Pilzpfanne auf den Teller. Ein Glück ist die Pilzpalette ziemlich divers. Und auch für die Zeit nach der Pilzsaison hat sie vorgesorgt: Die Pilze sind in der Tiefkühltruhe, sind mariniert, sind getrocknet. Bis zum nächsten Jahr müsste es reichen. Wenn sie bloß nicht so lecker wären… Danke Mama!

Mei Mutti, aus der Perspektive von meiner Schwesterherz 🙂

3) Heiße Tee-Sessions sind der Hit

Zugegeben, ich bin kein großer Teetrinker. Es sei denn, es ist kalt draußen, und regnet. Dann ja, dann brauch ich Tee. Und zwar viel davon. Dann beginne ich sogar, mit verschiedenen Teesorten zu experimentieren. Dabei finde ich Kräutermischungen leckerer als Früchtemischungen. Doch mein absoluter Favorit ist seit Jahren unangefochten der Rooiboos-Tee. Klassiker. Den könnte ich literweise trinken. Und tue es auch, en masse, in meiner wunderschönen, neuen Tasse (gefunden bei Belladekor). Wenns dazu noch ein Stück russischer Schmandtorte gibt, dann ist der dunkle, nasse Tag für mich gerettet. Ob da noch ein Stück übrig ist…?

4) Entspannen in der Therme

Wenn aus einem Paar Eltern werden, ist es unheimlich wichtig, sich als liebende Partner nicht zu vernachlässigen und Zeiträume für Zweisamkeit zu schaffen. Denn tut man das nicht, wird das, was ein Paar zusammenhält, nämlich die Liebe, unter dem Berg namens „Alltag“ begraben – und das kann böse enden. Im schlimmsten Fall überlebt diesen Stresstest die Liebe nicht. Nach einer sehr, sehr langen Zeit haben wir es endlich geschafft, einen kinderfreien Nachmittag und etwas Quality-Zeit für uns als Paar zu organisieren. Wir entschieden uns für einen Ort, wo man nicht nur Seele, sondern auch Körper baumeln lassen kann und fuhren in die Naturtherme in Bad Rodach. Wir haben’s nicht bereut! Dort konnten wir tatsächlich ein paar Stunden entspannen und einfach nichts tun, außer schwimmen baumeln, schwitzen, schlemmen, dösen – im Wasser, in der Sauna, und auf den tollen Chillout-Liegen. Wird auf jeden Fall wiederholt, und dies hoffentlich regelmäßig.

5) Support your local Postkartenverkäufer!

Als bekennende Wortliebhaberin und Schreibjunkie kann ich an keinem Buchladen, an keinem Postkartenständer vorbeilaufen, ohne kurz stehen zu bleiben und in Worten anderer zu stöbern.

Postkarten haben es mir seit eher angetan. Die Illustrationen in Kombination mit witzigen, tiefsinnigen, Schmunzeln verursachenden Sprüchen drauf sind für mich kleine Kunstwerke, die dir innerhalb kürzester Zeit verschiedenste Emotionen entlocken können. Von Aha!-Effekt über Grübeln bis zur guten Laune ist alles dabei. Wenn ich könnte, würde ich mir wöchentlich neue Postkarten an die Wand hängen. Aber dann bräuchte ich viel mehr Wände… Egal, letztens habe ich mir wieder ein paar Postkarten gegönnt. Die eine wird nun wegen der originellen Illustration angeschmachtet. Die andere spricht mir gerade aus der Seele, weil sie mich an meinen Traum erinnert, dem ich stur seit einiger Zeit folge, nämlich meiner Vorbereitung darauf, mein eigener Chef zu sein. Bald. Ganz, ganz bald.

So wahr 😀

6) Girls, Gemahlinnen, Göttinnen – Illustrationen mit Visionen

Ich komme aus einer kreativen Familie, meine Mutter und wir drei Schwestern, wir haben alle immer recht gut gemalt. Doch dann folgte ich den Fussstapfen meines Großvaters und wurde Journalistin. Im Sommer dann verspürte ich aber diesen Drang – die Lust auf Malen. Ich kaufte mir ein paar Bücher zum Zeichnen, schaute Tutorials zu diversen Zeichentechniken, und kritzelte drauf los. Letztens stieß ich auf die Instagram-Accounts von Petra Braun, Nancy Chalmers und Levys Friends. Alles Illustrator_innen, die wunderschöne, verspielt märchenhafte Frauen malen. So schöne Bilder, so helle, erheiternde Farben. Ich schaue, schmachte und staune – genau das, was mir vorschwebte! Bitte noch mehr, mehr Inspiration!

7) Madame Moneypenny oder wo bitte geht’s zur finanziellen Unabhängigkeit?

Die leidige Auseinandersetzung mit den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mental Load, womit ich vor Kurzem angefangen habe, führte mich auch zu anderen Themen, die seither in meinem Kopf herumspuken, und deren Gewichtigkeit ich zunehmend spüre.

Es geht um die finanzielle Situation von uns Frauen, wenn wir eine Familie gründen und eben kein 50:50 Modell mit dem Partner leben. Abgesehen von den Spannungen, die entstehen können aufgrund von unterschiedlichen Vorstellungen von Vereinbarkeit, Geschlechterrollen etc. hat mich vor Allem die finanzielle Situation von Frauen zum Nachdenken gebracht. Weibliche Altersarmut ist so ein Begriff, der in der Tat ein mulmiges Gefühl weckt und dem ich liebend gerne entgehen möchte.

Daher habe ich mir vorgenommen, mich nun verstärkt dem Thema Finanzen zu widmen, auch wenn es mich noch immer davor graut, und endlich mal Durchblick und Klarheit zu bekommen, wie es um mich finanziell steht, wenn ich irgendwann nicht mehr in Elternzeit bin.

Hilfe dazu habe ich bei Madame Moneypenny gefunden. Sie ist mittlerweile eine Koryphäe auf diesem Gebiet. In ihrem Blog klärt sie Frauen darüber auf, was sie tun können, um finanziell unabhängig zu werden – und es auch zu bleiben. Noch bin ich ganz am Anfang, aber schon jetzt sehr begeistert. Bin gespannt, was ich alles Neues erfahre über finanzielle Emanzipation.

Anmerkung: Text enthält zum Teil bezahlte Werbung.

2 thoughts on “Alle Sieben zum Verlieben!

  1. Sehr guter Text, kann ich so bedenkenlos unterschreiben, besonders aber nicht nur wegen dem Tee, ich habe um die 28 verschiedenen Sorten für jede Jahres- und Tageszeit und Gefühlslage in Rotation 😀 der 4. Punkt hat mich auch besonders angesprochen. Zeit zu zweit ist wichtig, man soll sich bei aller Liebe zu den Kids auch noch als Partner wahrnehmen und wertschätzen, das fällt oft unter den Tisch. Und das geht nun mal zufällig sehr gut beim Wellnessen! Ich würde an 359 Tagen im Jahr mein letztes Hemd für die Kinder geben, aber ein paar Tage lang werden sie zu Oma „abgeschoben“ und ich und der Göttergatte fahren ins Adults Only-Wellnesshotel nach Südtirol und lassen uns gehen. Das braucht es für die Beziehung und das Seelenheil einfach, da lasse ich mir nicht dreinreden!

    LG Tamara

    1. Ja, der 4. Punkt wurmt mich auch noch am Meisten, dass es noch nicht so gut klappt, mit „Zeit zu Zweit“. Aber deshalb fiel ja auch damals die Entscheidung, wieder näher zur Familie zu ziehen, weil man als Familie mit Kindern einfach auf ein soziales Netzwerk angewiesen ist. Und ich finde daran nichts Verwerfliches, die (erweiterte) Familie in die (Enkel-)Kinderbetreuung mit einzubeziehen. Ich sehe da nur eine Win-Win-Situation. Die Großeltern haben Zeit mit Enkeln, wir haben Zeit für uns 🙂 Aber das mit dem Adults Only-Wellnesshotel, das müssen wir auch mal in Angriff nehmen, klingt nacht Superentspannung! 😀 Danke Dir, LG Julia

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