mittendrin im februar 2014

februar. eigentlich ein recht ungemütlicher monat noch dazu einer mit „makel“, hat er doch bei der vergabe von tagen den „kürzeren“ gezogen. nichtsdestotrotz war in diesem jahr der februar ein glücksmonat für mich. ich habe eine zusage für die journalistenschule bekommen! das bedeutet ein schritt mehr zu meinem traumberuf (ist mir egal, wenn vom aussterben von print die rede ist: ich will schreiben und die welt aufrütteln, verdammt!)  abgesehen davon waren folgende sachen mein pures glück:


home-karaoke

ob marina and the diamonds (i am not a robot), christina aguilera (fighter), rihanna (diamonds) oder einfach die playlist der best-of-90er – singen ist balsam für die seele – klingt abgedroschen, ist aber so. dafür brauchst du keinen bohlen mit seiner farce von talentshow und auch nicht the voice – obwohl ich zugegebenermaßen ein fan von diesem format bin. ich will kein sing-star sein, eine kleine verrauchte nachtbar würde mir schon reichen 😉 bis dahin singe ich mit meiner band „youtube“. die gibt mir den nötigen instrumental-background. und ich habe danach vielleicht mal einen kamillentee nötig für meine strapazierte kehle – aber das pulsierende glück in meinen adern ist mir ausgleich genug.


engagiert sein

schon längere zeit fröne ich einer bisweilen sadomasochistischen praktik: ich sammle vorträge. interessante vorträge. gesellschaftskritische, kulturell spannende vorträge. vorträge, die dann anschließend ohne meine anwesenheit verstreichen, da sie zu zeiten stattfinden, an denen das kind aus der kita kommt und ich in meiner funktion als mama gebraucht werde.

so verstreichen beinahe 90% der vorträge, lesungen oder abende – ohne meine anwesenheit. normalerweise. diesmal war es anders. ich hatte sozusagen narrenfreiheit, da meine männers ihren bildungs- und erfahrungshorizont außer haus erweiterten. für mich hieß es: der herd bleibt aus, gegessen wird vor offenem kühlschrank und über der spüle. und ich habe mir zwei vorträge anhören können. den einen von niko paech zum thema wachstumskritik – den habe ich auch ausführlich verschriftlicht und stehe in den startlöchern, mein leben umzukrempeln. und ich war endlich mal beim infotreffen von amnesty international. 

 

tanzen

ich LIEBE tanzen. das habe ich immer schon getan. ob privat oder semiprofessionell in der tanzschule. und immer wenn ich gerade nicht selbst tanzen konnte, habe ich zu tanz und tanzen einfach was geschrieben. aber in den letzten wochen war ich mal wieder die discos unsicher machen. ich werde darüber noch schreiben und schreiben, bald. bis jetzt soll reichen, zu wissen. immer und immer wieder: bewegung zu musik ist religion für mich.


häkeln

decken häkeln ist aus vielerlei gründen befriedigend: zum einen kann man auf die weise immer recht gut restwolle verwerten – und ich bin ein großer fan von (wieder-)verwertung von produkten, die aus kostbaren ressourcen unserer erde geschaffen wurden. zum anderen wird man beim häkeln viel schneller mit einem ergebnis „belohnt“ als etwa beim nähen oder stricken (habe schon alles ausprobiert, ich weiß wovon ich rede…). derzeit sitze ich an einem neuen diy-projekt: eine bunte flower-power-häkeldecke soll mein schwarzes sofa verschönern. und dies nimmt langsam form an. 

 

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