WortexOt

belOng to yourself

ich weiß, ich weiß – april, april, der tut, was er will, so wettertechnisch. und ich eben auch. ich kämpfte mich durch tausende und abertausende von verschiedensten blogdesigns, um der wortexotin ein neues kleidchen zu schneidern. so kam ich gar nicht dazu, meine schreiblust gebührend auszuleben, und so blieb der „mittendrin im april“-post ein gedanke im kopf.

jetzt ist es mai. der wonnemonat. wo das leben aufblüht, die ersten zarten blümchen und kräuter gesät werden, die ersten sonnenstrahlen einen aus dem dicken mantel pellen. die erde atmet auf und sagt: puh, endlich wieder warm. ja, ja, der mai ist und bleibt ein lustmonat. macht lust auf sonne, lust auf draußen-sein, lust auf schreiben, lust auf (entsprechendes hier _______reinsetzen)

nun gut, das mit dem „warm“ lässt irgendwie noch auf sich warten. aber auch ein miesepetriges wetter sollte kein grund für schlechte laune sein. es gibt so vieles, was uns ein lächeln ins gesicht zaubern kann. bei mir waren es diesmal so einige sachen.

 

hast du in den mai getanzt? so richtig olle oder richtig dolle?

die nacht vom 31. april zum 1. mai ist ja mittlerweile zu einem, sorry, hirnlosen partyevent mit viel alkopops und herber mukke verkommen. find ich blöde, aber das ist ein anderes thema. ich feiere das fest so, wie es „damals“ üblich war. ich gedenke der alten heidnischen tradition. früher habe ich die „walpurgisnacht“ authentischer gefeiert – so richtig um mitternacht und im garten bei vollmond, kerzenschein und bunte bänder in die bäume geflochten 😀 ein intensives erlebnis. in letzten jahren ließ es etwas nach. ich wurde mutter, oft vom alltag gestresst und von existenzängsten bevölkert. aber dieses jahr habe ich meinem hexerischen alter-ego das ruder überlassen. und es wurde richtig toll. ich lud meine neuen eltern-freunde samt nachwuchs zum beltane-happening ein. leckeres buffet, mittelalterliche klänge, blumen im haar. es was wunderschön. und abends, als alle da heim schliefen, folgte ein kleines aber feines zauber-dankes- ritual …. 🙂

 

ich kann’s doch – recherchieren

mein erstes lernmodul im journalismus-studium kam korrigiert zurück. volle punktzahl. ne glatte eins. ich sprang im kreis – aber eigentlich hab ich es bereits gewusst.

 

ich bin ein „wir“: unser magazin ist raus

ich bin eine idealistin. so war es also kein wunder, dass ich das heft „wir – menschen im wandel“ sah und mich sofort in die idee, die dieses magazin transportiert, verliebte.
leider ist das thema „zeitungssterben“ kein mythos, denn dieses heft stand letztes jahr kurz vor dem aus. glücklicherweise hat der WIR-chefredakteur christof quarch eine möglichkeit gefunden, dass unser magazin weiterhin fortbesteht: seit diesem jahr haben wir eine kooperation mit dem magazin „forum nachhaltig wirtschaften“ gestartet. als „heft im heft“ erscheint jetzt das WIR-magazin im forum. im april kam die erste ausgabe heraus – darunter mein interview mit christof quarch. ich muss sagen: bin stolz wie otter. christoph quarch erzählte mir von den anfängen des magazins, über die idee hinter dem konzept „wir-menschen im wandel“ und warum er glaubt, dass wir in unserer gesellschaft und vor allem auch in der wirtschaft mehr „WIR“ brauchen. kann nur jedem empfehlen, es zu lesen. und es zu kaufen. und dazu beizutragen, dass solche tollen ideen, wie dieses magazin nicht aussterben. wir brauchen mehr „wir-haftigkeit“ im leben. das ist meine meinung und ich wünsche mir und hoffe inständig, dass diese meine meinung auch eure wird 😀
so. weiter im text.

 

 

hula dance rocks

ich kann mich eigentlich nur wiederholen und immer wieder betonen: hula reifen macht sO VIEL BOCK!!! mittlerweile habe ich schon so einige leute um mich herum mit diesem lustigen gummischlauch angesteckt. und ich selbst habe schon gewisse fortschritte erreicht. zwar zieren meinen körper auch enorme blaue flecken, so muss ich doch sagen, sind die gar nichts im vergleich zu dem fun-faktor, den ich hier tagtäglich habe. und ich bilde mir ein, tatsächlich weniger rückenschmerzen zu haben. ich liebe es, wenn ich sport treibe – und es gar nicht merke vor lauter spass.

 

unter beobachtung: entwicklungssprünge beim kind

kennt ihr das? ihr wacht eines tages auf, und habt das gefühl, euer kind wurde ausgetauscht? ist mir kürzlich passiert. mittlerweile neige ich dazu, der theorie von entwicklungs_sprüngen bei kindern zu glauben. denn anders kann ich es selbst nicht erklären: mein kind gibt mir kontra. aus heiterem himmel nützen meine faden erklärungen nicht mehr. der feine herr hinterfragt doch tatsächlich, ob er wirklich allen meinen anweisungen folge leisten muss oder ob es ausgehandelt werden kann. ich finde es toll. aber natürlich auch anstrengender, denn jetzt muss ich wirklich überlegen, was ich sage und warum. beispiel: thema vom tisch abräumen. ich sage: „bevor du spielen gehst, musst du noch helfen, vom tisch abzuräumen.“ antwort: „mama, ich muss nicht – ich kann.“
mein kind: wird erwachsen *schluchz*

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