samba-flair im frankenland !!!

immer anfang juli überkommt mich ein leises kribbeln in der fusssohlengegend. denn immer, anfang juli  läuft für mich ein countdown herunter. dann heißt es „nur noch zwei wochen, dann geht’s los“. alle meine anfang-juli-pläne werden drum herum angeordnet – um das samba-festival in coburg!

aber der reihe nach.

also – jedes jahr, seit 1992, steigt in meinem „klein aber oh“- städtchen coburg ein event, das mittlerweile bis zu 200.000 besucher aus der ganzen welt anlockt. die rede ist vom samba-festival – mitten in franken! dieses jahr haben 80 sambaschulen mit uns zusammen gefeiert – viele aus deutschland, viele aus dem ausland, darunter aus frankreich, neuseeland, niederlande, brasilien – und sogar singapur.

während ich mich seelisch und mental darauf vorbereite, drei tage in einer ausnahmestimmung zu sein, laufen die vorbereitungen in coburg auf hochtouren. und am zweiten juliwochenende ist es dann soweit: die stadtmitte wird zur feierzone! die autos müssen draußen bleiben, es geht nur noch zu fuss weiter. auf dem schlossplatz und auf dem marktplatz werden die zwei hauptbühnen aufgebaut, auf denen sambabands spielen, sambatänzer_innen tanzen und capoeristas ihre kampfkünste vorführen.

wer aber glaubt, zwischen den bühnen ist nichts los außer knabberzeug, exotischem firlefanz und caipirinha-cocktails, der hat sich mächtig geirrt: denn samba ist überall! egal wohin man läuft, überall sieht – und hört – man sambistas! sie spielen in den biergärten, vor den cafés oder einfach so, mitten auf straße und mitten unter uns sambapartywütigen 😀

die atmosphäre, die in diesen tagen über der stadt, in den straßen und unter den menschen herrscht, ist unbeschreiblich und zieht mich in einen magischen bann. nur soviel: jeden sonntag, nach dem sambaumzug, der das ende des festivals darstellt, muss mich meine familie zwingen, heimzugehen. ich tue es mit widerwillen – und stelle meine uhr wieder auf „nur noch 365 tage bis zum nächsten samba-fest, julia…“

 


 

den worten bilder folgen lassen 😉

samstag, marktplatz coburg.

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netterweise hat die feuerwehr für ein wenig abkühlung gesorgt.

 

molas: richtig schöne fairtrade-kunst

wie immer – und auch anderswo üblich – tummelten sich wieder viele verschiedene folklore-ramsch- verkäufer. (sorry, aber anders kann ich das nicht benennen.) umso größer war meine freude, dass ich diesen stand fand mit schöner handgearbeiteten handwerkskunst der kund, einer indigenen gesellschaft in kolumbien fand. der verkäufer (dessen kontaktdaten ich gerade suche) hat mir erzählt, dass es sich bei seinem stand um eine fairtrade-kooperation handelt. die genaueren daten reiche ich nach, sobald ich die  visitenkarte finde 😀

 

 

das highlight – samba – umzug

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