wie man sich selbst sabotiert. eine anleitung.

der körper immer schön schlank und sexy, die eigenen vier wände ordentlich aufgeräumt, minimalistisch angehaucht, der job ein traumjob der seinesgleichen sucht. hängt es dir manchmal nicht auch zum hals raus, solch ein perfektes leben? damit es dich nicht auch in diese heile welt verschlägt, habe ich hier ein paar tips zusammengestellt. du willst deinen alltag organisieren? dann schreib to-do-listen. …

die liebe, die pläne, und der sturm

erst ist da diese riesige vorfreude. versinken in liebe und glück, ein ganzes leben lang – und wir mittendrin! jede menge an geschmiedeten plänen, aber nicht in stein gemeißelt, einfach nur skizzen, mit genügend raum für das eigentliche leben, das mit zahlreichen variationen. dann plötzlich ein dämpfer. einen herzschlag lang ein anflug von verdutzung und irritation. ach was, …

2016. 2017. und weiteratmen

ein jahr ist vorbei. endlich, juhuu und gottseidank, denken manche, promis vor allem. find ichs „gut“ oder „schlecht“? verschwendete energie, sich in sowas zu verlieren, denke ich, in bewertungen und beurteilungen, in der suche nach dem haarbüschel in der kürbiscremesuppe. lieber investiere ich die energie in etwas, was einem persönlich gut tut. in einatmen und ausatmen zum beispiel. und …

individuum sein. wir-mensch sein. beides sein?

als ich letztens erneut über mein leben und mich darin grübelte (ja, ich fahre sehr viel auto zur zeit und da kann ich mir sehr schwer entkommen…), da leuchtete es im oberstübchen plötzlich lichterloh: fakt ist: ich lebe in einer welt, in der mich niemand versteht. — julia HERZ-elHA (@missEXZ) 29. November 2016 und als ich …

himmelhochjauchzend betrübt

der wecker klingelt, sechs uhr früh. der tag beginnt. fünfzehn minuten. fünfzehn minuten gebe ich mir, um allein den neuen tag zu begrüßen. während die nachrichten in mein halb waches bewusstsein rieseln, tobt im körper ein krieg: dösen? oder doch sofort aufstehen? der ewige kampf zwischen lust und unlust. eigentlich weiß ich, was „richtiger“ wäre und doch: mal überwiegt das …

gestrandet…

wir schreiben ende august 2016. die sonne traut sich wieder raus und scheint und verwandelt deutschland in ein urlabsreifes wunderbares sonne-sommer-sonnenschein-land. ich liege auf der wiese im garten. hinter mir liegen nervenaufreibende wochen, in denen sowohl meine gedanken als auch gefühle es sich auf einer achterbahn gemütlich gemacht haben – und gar nicht daran denken, …

wohnungssuche in münchen. oder die sache mit dem halb vollen glas…

es ist nun tatsächlich so, dass wir, 4 wochen vor schulbeginn vom sohnemann, in münchen ohne wohnung da stehen. ich will ja nicht anfangen zu jammern, denn schließlich gehöre ich schon eher zu der spezies mensch, die das glas halb voll sehen, ABER: gerade leben wir im sogenannten „hotel mama“, was zwar schön ist, sich …

vom bauen von lufschlössern und vom hängen in der luft. protokoll eines ganzen halben jahres

  ein halbes jahr. ein ganzes halbes jahr lang war ich „normal“, führte so etwas wie ein „normales“ leben. mit festem job, geregelten arbeitszeiten, festem einkommen. mit richtigem feierabend und (fast) richtigen wochenenden. auch wenn so manch eine_r gerade verächtlich schnaubt über angestellten-verhältnisse und von einem leben als freelancer und selbstständige träumt: ein ganzes halbes …